Hautnah - Julia Crouch
Inhalt / Klappentext:
Lara verbringt
einen langen heißen Sommer mit ihrer Familie an der amerikanischen
Ostküste. Die Ferien sollen eigentlich ihre Ehe kitten. Aber dann
geschehen merkwürdige Dinge in dem verschlafenen Ort.
Gegenstände verschwinden, ihre Kinder geraten in Lebensgefahr und Lara fühlt sich ständig beobachtet. Niemand glaubt ihr, doch Lara weiß: Jemand hat es auf sie abgesehen. Um ihre Familie zu retten muss sie sich auf das gefährliche Spiel einlassen – auch wenn sie dabei ihr Leben riskiert …
Gegenstände verschwinden, ihre Kinder geraten in Lebensgefahr und Lara fühlt sich ständig beobachtet. Niemand glaubt ihr, doch Lara weiß: Jemand hat es auf sie abgesehen. Um ihre Familie zu retten muss sie sich auf das gefährliche Spiel einlassen – auch wenn sie dabei ihr Leben riskiert …
Meine Meinung:
Der
Klappentext lies auf einen vielversprechenden Thriller hoffen, doch
irgendwie werden die Erwartungen nicht erfüllt. Die Familie Wayland geht
für einen Sommer nach Amerika, da Marcus dort die Chance bekommen hat,
in einem Theaterstück die Hauptrolle zu spielen. Da der Schauspieler in
England jedoch bis dahin eher erfolglos war, erhofft er sich durch
dieses Angebot seinen Durchbruch. Seine Familie begleitet ihn und ihm
wird für seine Familie sogar eine Unterkunft bereit gestellt, die jedoch
Lara (seiner Frau) nicht wirklich behagt und es kommt dort auch kein
Wohlfühlempfinden auf. Familie Wayland hat vielerlei Alltagsprobleme,
die unter anderem auch die Ehe von Marcus und Lara belasten, aber auch
die älteren Zwillinge Bella und Olly haben so ihre Probleme. Einzig das
Nästhäckchen Jack hat noch ein unbeschwertes Leben. Nach und nach
geschehen einige Dinge, die noch keinen Sinn ergeben, erst gegen Ende
des Buches merkt man, wer/was dahinter steckt.
Die Geschichte ist
flüssig geschrieben, die Kapitel sind jedoch relativ lange, was mich
teilweise gestört hat. Die Geschichte plätschert einfach dahin ohne je
einen wirklichen Höhepunkt zu erreichen. Gegen Ende kam kurzfristig bei
mir so was ähnliches wie Spannung auf, aber es hielt nicht lange an. Das
Ende war für mich nicht absehbar, was durchaus positiv ist. Am Ende
hatte ich das Gefühl, dass versucht wurde, den Roman nun endlich zu Ende
zu bringen, denn kaum war etwas Spannung da, ging das Buch zu Ende.
Schade eigentlich!
Das Buch fällt lt. Verlag in die Kategorie
"Thriller", wobei ich dieser Klassifizierung nicht zustimme. Meiner
Meinung nach handelt es sich eher um eine Familiengeschichte als alles
andere. Wer sich also von diesem Buch Spannung erwartet, wird - wie ich
auch - eher enttäuscht sein. Wer es als Familienroman sieht, wird
vermutlich seine Freude mit dem Buch haben.
Von mir gibt es für dieses Buch 3/5 Sternen, da es sich für mich weder positiv noch negativ von der breiten Masse abhob.
