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Montag, 13. Juli 2015

Rezension: Norman Stark - Different Boys



Bild-Quelle: www.vorablesen.de


Ich habe das Buch im Zuge einer Sonderverlosung von www.vorablesen.de gewonnen und ich muss sagen, dass ich von der Geschichte positiv überrascht war. Klar, die Geschichte klang interessant, aber ich ging nicht mit allzugroßen Erwartungen ran und ich wurde wirklich nicht enttäuscht.

Colin und Tom sind Zwillinge und beide schwul und obwohl Colin der Draufgänger ist und jedem Mann hinterherjagt, ist Tom der romantische Typ, der von der großen Liebe träumt und sie bisher noch nicht gefunden hat. Zusammen feiern sie ihren 29. Geburtstag mit ihren Freunden und der Famile. Alle haben Spass, nur ihr Schwager nicht, der die Schwester von Tom und Colin auch recht abschätzig behandelt und eine erzkonservative Einstellung zu homosexuellen Menschen hat. Während Colin Spass hat, träumt Tom von der Großen Liebe und hofft, sie auch schon gefunden zu haben. Als sich jedoch sein Lover gleich frühmorgens aus seiner Wohnung verzeiht, ist er am Boden zerstört und trifft dann einen weiteren Mann, in den er sich gleich verliebt ...

Ich dachte erst, Zwillinge und beide schwul? Und dann laufen überall nur noch schwule Männer rum? Etwas zu viel? Ja, schon viele Zufälle, aber gut, das ist das einzige, das ich kritisieren kann. Die Geschichte liest sich super, der Schreibstil ist toll und man ist sofort in der Geschichte drinnen und fühlt mit beiden Brüdern mit. Leider endet die Geschichte an einer recht spannenden Stelle, aber das ist natürlich Absicht. Wirklich eine nette Lektüre für zwischendrin, denn man ist rasch damit fertig :-)

Freitag, 3. Juli 2015

Rezension: Marlies Zebinger - Keine Angst, es ist nur Liebe

Buchgewinn von vorablesen.de


Bild-Quelle: www.vorablesen.de



Zum Inhalt:

Warum kann ich, Anna Maria Elisabeth Rogner, nicht einfach nur ein bisschen mehr normal und ein bisschen weniger oberangsthasenmäßig sein? Ich habe nämlich Angst vor so ziemlich allem – das heißt, eigentlich gibt es fast nichts, wovor ich nicht Angst habe, um genau zu sein. Wobei - vor zu teuren Therapiesitzungen habe ich keine Angst. Und vor Sonnenblumen auch nicht. Und vor Dreifach-und-Doppelsprüngen auf dem Eis schon gar nicht! ABER: ja, es ist tatsächlich so! Seit der Geschichte mit dem Baby habe ich definitiv Angst vor der Liebe und somit auch vor Matts, der mein Leben gerade ziemlich durcheinander wirbelt. Sieben erstaunliche Angstbewältigungsaufgaben hat er mir gestellt, dieser eigenartige Profisportler. Sieben Aufgaben, mit denen ich mich auf die Suche nach mir selbst begebe – und letztendlich auch auf die Suche nach dem Mann, den ich liebe…

Meine Meinung:

Ich hab mich irrsinnig gefreut, das ich das Buch gewonnen hatte. Hab es natürlich auch zeitnah gelesen, aber die Rezension bekam ich einfach nicht gechrieben. Dabei fand ich das Buch einfach nur toll. Anna ist mir von Anfang an sympathisch, zwar etwas zu naiv und zu ängstlich, denkt man am Anfang. Doch man lernt sie nach und nach kennen und noch mehr lieben, einfach ein sypmathisches Mädchen von nebenan. Sie lernt bei ihrer Großmutter ihren Traummann kennen und später dann auch lieben. Die Aufgaben, die Matts ihr stellt helfen ihr wirklich dabei, ihre Angst zu bewältigen. Matts ist einfach ein Traumann, manchmal ein bisschen zu perfekt, sodass es schon unrealistisch ist, aber gut. Das ist das einzig negative, da sich über das Buch schreiben kann. Der Schreibstil gefällt mir, er ist einfach gehalten und totale österreichische Alltagssprache, ich liebe den Stil. Aus meiner Sicht eine absolute Leseempfehlung!

Rezension: Anne Lück - Das Mädchen mit den Engelshänden

Buchgewinn von www.vorablesen.de

 

 Bild: Quelle, www.vorablesen.de


Inhalt:

Johanna kann seit ihrer Kindheit den Tod von Menschen mittels einer Berührung sehen. Als sie auf diese Weise ihre einzige Freundin Carla verliert, ist Johanna vollkommen am Ende. Sie begeht Selbstmord. Auf der Schwelle zwischen Leben und Tod trifft sie auf Than – einen Todesengel, der ihr anbietet, ihr Leben ebenfalls als Todesengel fortzuführen. Als Johanna das Angebot annimmt, ahnt sie noch nicht im Geringsten, was sie erwarten wird – die Intrigen der Engel, eine neue Liebe und eine Freundschaft, die weit über den Tod hinausgeht.
Eine fesselnde Fantasy-Lektüre, nicht nur für junge Leser.

 

Meine Meinung:

Es ist zwar schon eine Weile her, seit ich das Buch gelesen habe, aber ich fand es toll! Eine unglaublich tolle Geschichte, in der man nicht immer sofort weiß, wer gut und wer böse ist und alles in allem etwas verschwimmt. Aber das tut dem tollen Leseerlebnis keinen Abbruch ... ich finde es absolut empfehlenswert.
Johanna ist eine Einzelgängerin und will das auch so bleiben. Der Grund dafür ist, dass sie ein Todesengel ist, sie jedoch nichts davon weiß. Sie hat die Gabe, durch die Berührung eines Menschen, dessen Tod vorherzusehen. Dementsprechend meidet sie alle Menschen. Sie lebt bei ihrer Tante, da ihre Eltern bei einem Verkehrsunfall ums Leben kamen. Doch ihre Tante mag sie nicht, sie hält sie für einen bösen Menschen und verachtet sie.
Johanna ist in Therapie und ihr Therapeut will sie mit Carla bekannt machen, da beide junge Mädchen ohne soziale Konakte sind. Erst ist Johanna dagegen, doch schon bald entwickelt sich eine tolle Freundschaft. Aber auch hier trifft Johanna's Vision vollends zu und auch Carla stirbt. Daraufhin sieht Johanna keinen Sinn mehr im Leben und nimmt sich selbst das Leben ... dann geht's auch erst richtig los. Beide sind in einer Art Zwischenwelt, Johanna als Todesengel und Carla als Himmelsengel ... und so treffen sie sich wieder, aber sie stehen sich in gewissem Sinne als Konkurrenten gegenüber.
Mehr möchte ich eigentlich dazu nicht schreiben, denn alle weiteren Leser sollen ebenfalls die Möglichkeit haben, unvoreingenommen das Buch zu lesen! Von mir eine absolute Leseempfehlung!

Mittwoch, 29. April 2015

Rezension: Audrey Niffenegger - Die Frau des Zeitreisenden







Inhalt:
»Die Frau des Zeitreisenden« ist der literarische Überraschungserfolg aus den USA. Selten wurde so aufwühlend, so anders und neu über die Liebe geschrieben. Clare ist Kunststudentin und eine Botticelli-Schönheit, Henry ein verwegener und lebenshungriger Bibliothekar. Clare fällt aus allen Himmeln, jedes Mal aufs Neue, wenn Henry vor ihr steht. Denn Henry ist ein Zeitreisender, ohne jede Ankündigung verstellt sich seine innere Uhr. Plötzlich und unerwartet stürzt er los, nie ist sicher, aus welcher Zeit er kommt und in welcher Zeit er bei Clare landet, aber immer ist sicher, dass er wieder bei ihr landet. Als sie sich das erste Mal begegnen, ist Clare sechs und Henry 36, aber in Wahrheit ist Henry nur acht Jahre älter als sie und schon lange mit ihr verheiratet. Absurdes wird zur Normalität. Seine Zeitreisen sind das brennende Geheimnis, das Henry und Clare mit jeder Trennung noch inniger vereint. Audrey Niffenegger ist es gelungen, über die Schönheit der Dauer und das Staunen der Sehnsucht zu schreiben, von der Liebe wie zum ersten Mal zu erzählen. Meisterhaft verknüpft Niffenegger die originelle Idee der Zeitreise mit der einzigartigen, tief bewegenden Liebesgeschichte. Genial inszeniert, mitreißend erzählt.


Meine Meinung:
Nun hab ich das Buch ja vor kurzem zu Ende gelesen und ich bin wirklich froh drüber!
Die Geschichte selbst ist wirklich nett, Clare lernt Henry als Kind bei seinen Zeitreisen kennen und verliebt sich in ihn. Viele Jahre später treffen sie sich in der Gegenwart (alle beide zur selben Zeit am selben Ort) und beginnen ein gemeinsames Leben. Es wird viel erzählt, was sie so erleben, wo Henry hinreist und so weiter. Es zieht sich etwas und meiner Meinung plätschert es auch ein wenig dahin. Erst im letzten Dritten fand ich es besser und dann kam ich auch besser rein ins Buch.

Der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen, es lies sich sehr schön und eigentlich auch flüssig lesen. Die Zeitsprünge waren nicht verwirrend, da immer angeführt wurde, wann es spielt und aus wessen Sicht (Henry oder Clare) gerade geschrieben wurde. Das hat wirklich gut gepasst. Die Schreibweise war recht "weich" und stimmig, ich weiß nicht, wie ich es anders ausdrücken soll.

Ich fand es nicht schlecht, aber auch nicht so, dass man es unbedingt gelesen haben muss.

Montag, 16. Februar 2015

Rezension: Antje Szillat - Nimm das Glück in beide Hände

  • Taschenbuch: 270 Seiten
  • Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1 (6. Oktober 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 374663055X
  • ISBN-13: 978-3746630557

Zum Inhalt:

Clara Obermueller mit ue lebt im Chaos. Ihre beide Kindergartenkinder spielen verrückt, ihr Hund macht wie immer was er will. Die beste Freundin hat nur noch ihre Verliebtheit im Kopf und ihr Mann ist kaum da. Dazu taucht plötzlich das Schwiegermonster auf und will ihr eine Affäre anhängen. Zudem ist Clara auch noch in anderen Umständen. Wie soll sie dieses Chaos in den Griff bekommen?

Meine Meinung:

Eine absolut tolles Buch über den Alltag einer Mutter. Clara ist total sympathisch, chaotisch, liebenswürdig, manchmal am letzten Drücker, aber schlussendlich bekommt sie dann doch alles irgendwie geregelt. Nun ist Clara zum dritten Mal schwanger und freut sich auf das Kind. Aber sie will mehr, als nur Hausfrau und Mutter sein, und das, obwohl ihr Mann ständig beruflich überall auf der Welt arbeitet ... sie hat Ziele, Freunde und eine Familie, die zu ihr steht. Der Schreibstil ist humorvoll, flüssig und man findet sich im Alltag einer Mutter sehr oft wieder :-)

ich hatte das Ebook aus der Bibliothek, daher zählt es nicht zu meinen SUB-Abbau Challenges.

Rezension: Alastair Gunn: Der Adventkiller


  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 20.10.2014
  • Aktuelle Ausgabe : 20.10.2014
  • Verlag : Goldmann Verlag
  • ISBN: 9783442481477
  • Flexibler Einband: 464 Seiten
  • Sprache: Deutsch


Der Inhalt:

Vorweihnachtszeit in London: DCI Antonia Hawkins von der Metropolitan Police leitet ihren ersten großen Fall. Zwei Frauen sind auf brutale Weise getötet worden. Es scheint keine Gemeinsamkeiten zu geben – bis auf die Tatzeit: Beide Morde geschahen um ein Uhr am Morgen eines Adventssonntags. Zunächst sieht es aus wie ein Zufall – doch dann bringt eine neue Woche eine neue Leiche. Während sich in London mehr und mehr Panik breitmacht, muss DCI Antonia Hawkins einen eiskalten Killer finden, bevor es ein weiteres Opfer gibt. Am Sonntag, wenn es ein Uhr schlägt ...

Meine Meinung:  

Die Idee des Buch ist gut, sehr gut sogar! Allerdings fand ich die Umsetzung nicht gelungen, das Buch hat für mich einige Schwächen. Ich fand den Schreibstil viel zu sachlich, zu wenig Platz für Gefühle, es wurde alles irgendwie distanziert beschrieben und man konnte nicht mitfühlen, mit niemanden. Die Hauptprotagonistin, Antonia Hawkins, kommt einfach überhaupt nicht sympathisch rüber, ich wurde bis zum Ende nicht warm mit ihr und war froh, als die Geschichte zu Ende war. Der Titel und das Cover ließen auf Advent-/Weihnachtsstimmung hoffen, doch es kam keine auf. Es war zwar etwas verwirrend, wenn die Erzählperspektive gewechselt wurde, aber so konnte man die Sicht des Mörders kennenlernen. Toll war auch, dass die Beweggründe dargelegt wurden und ich wäre nie drauf gekommen, wer denn nun der Mörder ist. Adventkiller ist der erste Teil einer Serie, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich den zweiten Teil lese, sobald er erschienen ist. Ich glaube eher nicht.

Es handelt sich um ein Ebook aus der Bibliothek, daher zählt es für keine meiner SUB-Challenges!

Freitag, 30. Januar 2015

Rezension: Nele Neuhaus: Schneewittchen muss Sterben





  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 11.06.2010
  • Aktuelle Ausgabe : 11.06.2010
  • Verlag : Ullstein Taschenbuch Verlag
  • ISBN: 9783548609829
  • Flexibler Einband: 544 Seiten
  • Sprache: Deutsch


Zum Inhalt:
Sulzbach im Taunus: An einem regnerischen Novemberabend wird eine Frau von einer Brücke auf die Straße gestoßen. Die Ermittlungen führen Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein in die Vergangenheit: Vor vielen Jahren verschwanden in dem kleinen Taunusort Altenhain zwei Mädchen. Ein Indizienprozess brachte den mutmaßlichen Täter hinter Gitter. Nun ist er in seinen Heimatort zurückgekehrt. Als erneut ein Mädchen vermisst wird, beginnt im Dorf eine Hexenjagd…

Die Geschichte:
Tobias Sartorius wird nach 10 Jahren aus dem Gefängnis entlassen. Er wurde aufgrund eines Indizienprozesses für das Verschwinden von zwei Mädchen verantwortlich gemacht. Als er aus dem Gefängnis kommt, ist nichts mehr wie früher. Sein Elternhaus verwahrlost, seine Eltern getrennt, nur seine Freundin Nadja, die all die Jahre für ihn da war, hält zu ihm. In seinem Dorf ist niemand über seine Rückkehr erfreut und man begegnet ihm mit Hass und würde es lieber sehen, wenn Tobias wieder verschwinden würde. Als dann wieder ein Mädchen verschwindet, ist für die Dorfbewohner natürlich alles klar. Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein werden durch einen anderen Fall auf den Fall von Tobias aufmerksam und ermitteln dann auch in dem vor 10 Jahren abgeschlossenen Fall.

Meine Meinung:
Nele Neuhaus versteht es Spannung vom Anfang bis zum Schluss zu erzeugen. Es ist wirklich ein kurzweiliger Krimi, mit tollen, charismatischen Ermittlern mit Ecken und Kanten und man mag sie wirklich sehr gerne. Auch die Dorfbewohner wurden charakteristisch schön ausgearbeitet und man lernt alle nach und nach kennen. Der Schreibstil ist flüssig, nicht zu bodenständig und nicht zu hochgestochen, genau so, wie ich es mag. Obwohl es der 4. Band einer Serie ist, lässt es sich ohne Vorkenntnisse gut lesen. Ich hab vor ein paar Jahren "Mordsfreunde" (2. Fall) gelesen und ich fand es toll, Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein wieder zu treffen und auch deren Privatleben mitzubekommen. Einfach herrlich und von mir eine absolute Leseempfehlung!






Sonntag, 28. Dezember 2014

Rezension: Daniela Blum: Weihnachtsflug ins Glück


  •    Format: Kindle Edition
  •     Dateigröße: 2044 KB
  •     Seitenzahl der Print-Ausgabe: 119 Seiten
  •     Verlag: Forever (1. Dezember 2014)
  •     Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  •     Sprache: Deutsch
  •     ASIN: B00Q8OFWF0

Zum Inhalt:

Eigentlich hat Isabell alles, was sie sich wünscht. Eine gute Partnerschaft, Liebe, Geborgenheit – und jede Menge Arbeit. Für Familie und Feierlichkeiten haben sie und ihr Freund Andreas keine Zeit. Wie jedes Jahr steht Weihnachten vor der Tür, und wie immer möchte Isabell über die Feiertage arbeiten. Die Stewardess genießt die besondere Stimmung mit den Kollegen und das unweihnachtliche Gefühl in exotischen Ländern. Doch dieses Jahr hat sie ihre Pläne ohne Andreas gemacht. Dieser überrascht sie mit einem Heiratsantrag und dem Wunsch, Isabell an Weihnachten seiner Familie vorzustellen. Dabei ist sie für die mehrtägige Tour Frankfurt-Seoul eingesetzt. Wie soll sie es schaffen, bis Heilig Abend zurück in Köln zu sein, wenn die Uhren gegen sie ticken?

Die Geschichte:

Isabell ist seit fünf Jahren mit Andreas zusammen, doch sie sehen sich nicht so häufig, da Isabell Flugbegleiterin ist und Andreas Flugzeugreparateur ist und beide somit immer irgendwo unterwegs sind. So kommt es auch, dass sie bisher noch kein einziges Weihnachtsfest zusammen verbracht haben. Für beide war dies bisher auch nicht so wichtig und so hat sich Isabell für den Weihnachtsflug nach Seul gemeldet. Andreas überrascht sie allerdings damit, dass er in diesem Jahr an Weihnachten zu Hause ist und er das Fest gemeinsam mit ihr und seinen Eltern verbringen möchte. Isabell ist verunsichert, soll sie oder soll sie nicht? Aber es bleibt dabei, sie fliegt zu Weihnachten um die Welt. Die beiden haben aber noch die Möglichkeit einen Abend zusammen zu verbringen und so gehen sie auf den Weihnachtsmarkt, wo Andreas Isabell einen Heiratsantrag macht … das wirft Isabell nun völlig aus der Bahn. Sie fühlt sich noch nicht reif für eine Heirat, sie will ihr Leben nicht ändern - sie liebt ihren Beruf, ihre Beziehnung wie sie ist und will noch keine Kinder … völlig überrumpelt und überfordert lässt sie Andreas auf Antwort warten und Andreas verbringt die Nacht nicht zu Hause. Als sie am nächsten Morgen aufbricht, ist er noch immer nicht da … hat sie das Richtige getan? Sie fährt zur Arbeit und erste Zweifel an ihrer “Antwort” kommen auf .. als dann das Flugzeug in Turbulenzen gerät, merkt Isabell, dass sie einen Fehler gemacht hat und setzt alles daran, noch rechtzeitig zum Weihnachtsfest zu Hause zu sein.

Meine Meinung:

Eine wirklich tolle weihnachtliche Kurzgeschichte, die mir sehr gut gefallen hat. Der Schreibstil ist flüssig lesbar und bildlich vorstellbar, genau so wie ich es mag. Man fühlt mit der Protagonistin mit, merkt ihre widersprüchlichen Gefühle und hofft dann doch auf das Happy End, das man sich von Anfang an erwartet. Die Geschichte ist vorhersehbar, aber das stört in diesem Fall gar nicht. Alle Charaktäre sind auch sehr sympathisch ausgearbeitet und die Länge ist für die Vorweihnachtszeit genau richtig. Eine volle Leseempfehlung von mir!

Samstag, 26. Juli 2014

Sommer der Wahrheit - Nele Löwenberg

Kurzbeschreibung:
Nebraska, Anfang der Neunzigerjahre: Sheridan Grant lebt mit ihrer Adoptivfamilie auf einer Farm inmitten von Maisfeldern. Sie leidet unter der Eintönigkeit des Farmlebens und dem strengen Regime ihrer Adoptivmutter, die der hochmusikalischen Sheridan sogar das Klavierspielen verbietet. Zum Glück gibt es den Farmarbeiter Brandon, den Rodeoreiter Nick und den Künstler Christopher, die Sheridan den Hof machen und sie davor bewahren, vor Langeweile zu sterben. Bis in einer Halloween-Nacht etwas Furchtbares passiert. Nun erweist sich, wem Sheridan wirklich vertrauen kann …
 
Meine Meinung:
Ich habe das Buch vor einigen Tagen zu Ende gelesen, mir aber bewusst noch etwas Zeit mit meiner Rezension gelassen. Ich wollte das Buch nochmal auf mich wirken lassen und mir eine abschließende Meinung bilden.
 
Ich bewerte das Buch mit 3 von 5 Sternen, es fällt meiner Meinung nach weder positiv noch negativ auf. Dennoch fehlte mir ein bisschen der Pepp und auch die Spannung und auch von der Geschichte her hätte man manches besser bzw. detaillierter ausführen können. In Summe jedoch, ist es eine tpyische Familiengeschichte, die, wenn man das erste Drittel erstmal geschafft hat, durchaus lesenswert ist.
 
Am Anfang fand ich nicht so richtig rein in die Geschichte, es war eine schöne Erzählung, aber es passierte nichts und ich ertappte mich mit dem Gedanken, das Buch abzubrechen, worüber ich aber auch sehr froh bin. Nach dem ersten Drittel etwa, wollte ich das Buch dann auf jeden Fall zu Ende lesen und wurde auch nicht enttäuscht.
 
Allerdings gibts bei mir auch ein paar Kritikpunkte:
 
Sheridan ist meiner Meinung nach ein viel zu naives Mädchen, mit einer Vorliebe für ältere Männer und Männer, auf die sie sich besser nicht einlassen sollte. Das passt meiner Meinung nach nicht unbedingt zu einem 16-jährigen Mädchen.
Von Sheridans Familie selbst erfährt man nur wenig, immer wird Sheridan von der Stiefmutter schikaniert und ist für sie Südenbock für alles, insbesondere bei Auseinandersetzungen mit ihrem jüngsten Sohn Esra, der sich alles ohne Konsequenzen erlauben kann.
 
Schade fand ich auch, dass nicht näher auf die Umstände der Adoption eingegangen wurde. Spätestens zum Zeitpunkt der Offenlegung durch Sheridan hätte ich mir mehr Details dazu gewünscht. Stattdessen wurde das “Geheimnis des Sommers” relativ kurz abgehandelt. Mir fehlten auch ein paar Gefühlsregungen bei Sheridans Vater und ihrer Stiefmutter.
 
Das Ende, dass dann quasi offen ist, gefiel mir auch nicht so. Es wäre schön gewesen, wenn man als Leser erfährt, was danach noch passierte.
 
Toll fand ich jedoch, dass jeder Sheridan bei der Suche nach der Wahrheit gerne geholfen hat, was sicherlich auf ihren sympathischen Charakter zurück zu führen ist. Außerdem war es schön, dass ihre Stiefmutter ihren sozialen Status nach und nach verloren hat, es wäre zu interessant gewesen, welche Sanktionen die Gemeide aufgrund ihren Intrigen gegenüber ihrem Mann und ihrer Schwester setzen würde.
Aber trotz der Kritikpunkte, fand ich es ein gelungenes Buch, das jedoch nicht auf meiner persönlichen Best-Book-Liste auftauchen wird.

Samstag, 14. Juni 2014

Zwischen uns das Meer - Kristn Hannah

Zum Inhalt:
Jolene verliert als fast 18-jähriges Mädchen ihre Eltern bei einem Autounfall. Beide waren Alkoholiker und konnten ihre Tochter nicht lieben. Nach deren Tod bleibt ihr nichts mehr und sie entschließt sich zur Army zu gehen. Dort findet sie ihre “Familie”, Freunde, Trost, Anerkennung und trifft ihre beste Freundin Tamy, die sie ihr restliches Leben begleiten wird.
 
Nachdem sie in der Army Fuß gefasst hatte, trifft sie (erneut) auf Michael, die Liebe ihres Lebens. Michael st Anwalt und arbeitet hart und viel, dennoch liebt Jolene ihn mit ihrem ganzen Herzen. Die beiden haben zwei Töchter, Betsy und Lulu.
 
Eines Tages sagt Michael Jolene, dass er sie nicht mehr liebt. Für Jolene bricht eine Welt zusammen, denn sie liebt Michael trotz aller Alltagsprobleme noch immer. Ein paar Tage später erfährt Jolene, dass sie in den Krieg ziehen muss und das nächste Jahr im Irak verbringen muss...was wird nun aus ihrer Familie? Aus ihrer Ehe? Wie sollen ihre Kinder das Jahr überleben? Was ist, wenn sie nicht mehr zurück kommt? Nichts wird mehr so sein, wie zu zuvor.

Meine Meinung:
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist keine einfache Liebesgeschichte zwischen Jolene und Michael. Es behandelt auch Themen wie Freundschaft, Liebe, Ehre und Verantwortung für seine Taten zu übernehmen, aber auch Verlust und andere Schicksalsschläge, mit denen man im Leben fertig wird. Alle Charaktäre sind wirklich sympathisch und man kann gut mitfühlen, man möchte das Buch nicht aus der Hand legen, denn man will unbedingt wissen, wie es weitergeht. Der Titel und das Cover passen nicht zu der Geschichte, aber das hat dem Leseerlebnis micht geschadet. Von mir gibts volle 5 Punkte!

Donnerstag, 29. Mai 2014

Pentecost ... und die Suche nach den 12 Apostelsteinen - J.F. Penn

Und wie geht’s weiter?
 
Das war die Frage, die ich mir am Ende des Thrillers gestellt habe, also eine absolute Leseempfehlung für dieses Buch! Aber der Reihe nach!
 
Inhalt:
In Varanasi/Indien wird eine Nonne bei lebendigem Leib auf den heiligen Ghats verbrannt und einer der zwölf Apostelsteine gestolen, den sie bei sich hatte. In Oxford/England wird Morgan Sierra, eine Wissenschaftlerin der Fachgebiete Relgion und Psychologie, angegriffen und anschließend von der Organisation ARKANE auf der Straße aufgegriffen und zur Zusammenarbeit aufgefordert, während deren Schwester und dessen Tochter von einem verzweifelten Mann entführt werden. Nun liegt es an Morgan und Jake, einem Vertreter der Organisation ARKANE, die 12 Apostelsteine binnen sehr kurzer Zeit zu finden und bis zum Pfingstfest wieder zu vereinen.
 
Meine Meinung:
Bereits durch die Leseprobe war meine Neugier geweckt und ich wollte dieses Buch unbedingt lesen! Zum Glück gehörte ich zu den Gewinnern bei vorablesen.de und kann das Ebook nun mein Eigen nennen! Der Thriller lässt sich sehr gut lesen, zum Teil musste ich schlucken, wenn wieder etwas passiert ist. Die Hauptakteure Morgan und Jake wirken sehr sympatisch und sind ein tolles Team, auch wenn sie sich erst vor kurzem kennengelernt haben. Bei der Suche nach den 12 Apostelsteinen gibt es natürlich auch Widersacher, die Gegner nennen sich Thanatos. Woher kommen sie und in welcher Verbindung stehen sie mit Arkane? Das kommt mir immer wieder in den Sinn! Man reist zu den schönsten Kirchen der Welt und wenn man noch nicht dort gewesen ist, bekommt man Lust, sich diese Kirchen alsbald selbst anzusehen. Einen Stern Abzug gibt es von mir, weil sich die Suche zu einfach gestaltet. Auf einmal wissen alle Sucher, wo sie die Steine zu suchen haben und sie finden sie ohne großen Aufwand. Das ging mir zu einfach und da hätte ich gerne noch etwas mehr Action und Probleme/Irrtümer erwartet. Ansonsten hat mir der Thriller gut gefallen, ich werde ihn weiterempfehlen und freue mich schon auf die Fortsetzung von ARKANE.

Mittwoch, 5. Juni 2013

Hautnah - Julia Crouch

Hautnah - Julia Crouch



Inhalt / Klappentext:

Lara verbringt einen langen heißen Sommer mit ihrer Familie an der amerikanischen Ostküste. Die Ferien sollen eigentlich ihre Ehe kitten. Aber dann geschehen merkwürdige Dinge in dem verschlafenen Ort.
Gegenstände verschwinden, ihre Kinder geraten in Lebensgefahr und Lara fühlt sich ständig beobachtet. Niemand glaubt ihr, doch Lara weiß: Jemand hat es auf sie abgesehen. Um ihre Familie zu retten muss sie sich auf das gefährliche Spiel einlassen – auch wenn sie dabei ihr Leben riskiert …
 

Meine Meinung:

Der Klappentext lies auf einen vielversprechenden Thriller hoffen, doch irgendwie werden die Erwartungen nicht erfüllt. Die Familie Wayland geht für einen Sommer nach Amerika, da Marcus dort die Chance bekommen hat, in einem Theaterstück die Hauptrolle zu spielen. Da der Schauspieler in England jedoch bis dahin eher erfolglos war, erhofft er sich durch dieses Angebot seinen Durchbruch. Seine Familie begleitet ihn und ihm wird für seine Familie sogar eine Unterkunft bereit gestellt, die jedoch Lara (seiner Frau) nicht wirklich behagt und es kommt dort auch kein Wohlfühlempfinden auf. Familie Wayland hat vielerlei Alltagsprobleme, die unter anderem auch die Ehe von Marcus und Lara belasten, aber auch die älteren Zwillinge Bella und Olly haben so ihre Probleme. Einzig das Nästhäckchen Jack hat noch ein unbeschwertes Leben. Nach und nach geschehen einige Dinge, die noch keinen Sinn ergeben, erst gegen Ende des Buches merkt man, wer/was dahinter steckt.
Die Geschichte ist flüssig geschrieben, die Kapitel sind jedoch relativ lange, was mich teilweise gestört hat. Die Geschichte plätschert einfach dahin ohne je einen wirklichen Höhepunkt zu erreichen. Gegen Ende kam kurzfristig bei mir so was ähnliches wie Spannung auf, aber es hielt nicht lange an. Das Ende war für mich nicht absehbar, was durchaus positiv ist. Am Ende hatte ich das Gefühl, dass versucht wurde, den Roman nun endlich zu Ende zu bringen, denn kaum war etwas Spannung da, ging das Buch zu Ende. Schade eigentlich!
Das Buch fällt lt. Verlag in die Kategorie "Thriller", wobei ich dieser Klassifizierung nicht zustimme. Meiner Meinung nach handelt es sich eher um eine Familiengeschichte als alles andere. Wer sich also von diesem Buch Spannung erwartet, wird - wie ich auch - eher enttäuscht sein. Wer es als Familienroman sieht, wird vermutlich seine Freude mit dem Buch haben.
Von mir gibt es für dieses Buch 3/5 Sternen, da es sich für mich weder positiv noch negativ von der breiten Masse abhob.

Mittwoch, 22. August 2012

Isis, Fürstin der Nacht - Karin Jäckel

Isis, Fürstin der Nacht - Karin Jäckel

 
 
 
Inhalt:
Am Tag führt Isis ein ganz normales, bürgerliches Leben. Sie hat eine große Schwester, die Mutter ist Lehrerin, der Vater Gärtner. Doch in der Nacht ist alles ganz anders, denn Isis' Eltern gehören einer satanistischen Sekte an. Und Isis ist dazu bestimmt, einst das höchste Amt in dieser Sekte zu bekleiden. Und darauf wird sie von Geburt an vorbereitet. Durch schreckliche Rituale soll sie lernen, Teil dieser verkehrten Glaubenswelt zu werden, in der das Böse als gut gilt und das Gute als böse. Als Isis mit 15 schwanger wird, gelingt es ihr, der Sekte zu entfliehen. Denn sie hat nur ein Ziel: dem ungeborenen Kind ihr Schicksal zu ersparen.

Meine Meinung:
Seit Jahren lag dieses Buch auf meinem SUB und nie schien der passende Zeitpunkt es zu lesen. Aber nun war es soweit, ich wollte mal wieder eine andere Richtung lesen und da ich schon lange keine wahre Begebenheit mehr gelesen hatte, passte es wirklich gut.
Gleich zu Beginn merkte ich, dass es keine einfache Lektüre werden würde, also nichts was man gut zum Einschlafen lesen kann. Bereits in der Einleitung wird auf Paralellen zwischen den Dingen, die Isis angetan wurden und Folterberichten der Inquisition hingewiesen. Immer wieder im Laufe des Buches dachte ich mir, das kann doch nicht wahr sein ... gibt's das wirklich? Wie grausam und krank muss man sein, dass man einem Kind (oder jedem anderen Menschen) so was antut. Zum Beschreiben fehlen mir selbst die Worte, daher will ich einfach ein paar Zitate aus dem Buch hernehmen, die mich berührt haben.

Isis wurde immer wieder eingebläut, dass "wenn du redest, wird dir sowieso keiner glauben. Sie werden dich auslachen. Sie werden ncihts von dir wissen wollen. Sie werden dich verachten. Sie werden dich in die Klapsmühle stecken. Sie werden dich in die Gummizelle sperren. Sie werden dich nie mehr rauslassen. Kein Mensch wird es jemals mit dir aushalten" (S. 11).

Ein Mitschüler von Isis erinnerte sich: "Mir ist erst viel später, als ich bei der Polizei war, aufgegangen, dass es gar kein Dreck [Anm: Isis hatte früher immer einen schwarzen Hals und es wurde vermutet, dass es Dreck war] war. Das war, nachdem ich die ersten Kinder gesehen hatte, die von ihren Eltern misshandelt und gewürgt worden waren, so dass sie einen schwarzen Hals hatten" (S.14).

Isis hatte eine Cousine, Edda, die an ihrem zwölften! Geburtstag zur Schale des Herrn wurde und seinen Samen zu empfangen hatten (S. 47).

Seth (das was für die Christen Gott ist) verkündete immer seinen Willen, im Form von ganz konkreten Anweisungen wie "sich alleine oder mit einer Freundin von einer Brücke in den Tot zu stürzen oder sich vor einem Zug zu werfen, sich die Pulsadern aufzuschneiden oder sich mit Tabeletten umzubringen, ..." (S. 118f).

Isis hatte eine Schwester, die getauft wurde und damit dem Zugriff der Sekte entzogen wurde. Ihre Schwester wurde von ihrer Mutter mit "warmen Herzen" geliebt, während für Isis nur die Liebe aus "Kaltem Herzen" übrig blieb (S. 157).

Aber auch, dass ihr Vater im Alter von wenigen Wochen oral missbraucht hatte und ihre Mutter Isis vorwarf, sie hätte das ganz bewusst ! (welches Baby kann denn schon bewusst denken und einen erwachsenen Mann verführen) gemacht um ihr den Ehemann auszuspannen, erschütterte mich zutiefst. (S. 167 ff)

Die Liste der Zitate liese sich noch weiter fortführen, immer wieder schüttelte ich den Kopf über diese Erfahrungen!

Ich finde es ganz toll und mutig von Isis, dass sie den Weg in die Öffentlichkeit gewagt hat und vor allem ihre Tochter vor diesem Unheil beschützen konnte. Ich hoffe, dass Isis trotz allem mit jedem Tag ein bisschen mehr Ruhe und Zuversicht finden sowie jede Menge Distanz zu ihren Misshandlungen, Vergewaltigungen und Liebesentzügen aufbauen kann.

Sonntag, 12. August 2012

Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner - Kerstin Gier

Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner - Kerstin Gier


Inhalt:
Kati ist mit Felix glücklich, aber nach fünf Jahren hat sich der Alltag in ihr Liebesleben geschlichen – und damit die Zweifel: Ist es überhaupt eine gute Idee, mit ihm alt werden zu wollen? Als sie Mathias kennen lernt und sich in ihn verliebt, wird Katis Leben plötzlich kompliziert. Und turbulent. Besonders, als sie von einer Straßenbahn erfasst wird und im Krankenhaus wieder zu sich kommt. Exakt einen Tag, bevor sie Felix das erste Mal begegnet ist – fünf Jahre zuvor.
Würden Sie alles genauso machen, wenn Sie die letzten fünf Jahre noch einmal leben könnten? Was würden Sie ändern? Dieses Mal möchte Kati alles richtig machen – und sich für den richtigen Mann entscheiden.Ein Roman über die große Liebe und das kleine Glück. Und über die Schwierigkeiten, das Schicksal zu überlisten.
Meine Meinung:
Das Cover des Buches hat mich irgendwie irritiert; es passt so gar nicht zu einer Liebesgeschichte. Allerdings muss ich sagen, dass im Laufe der Zeit doch auch gefallen daran gefunden habe & es gute Laune verströmt.
Der Schreibstil gefällt mir wirklich gut! Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und die Einteilung der Kapitel hat mir auch sehr gut gefallen, so konnte ich abends im Bett noch schnell das Kapitel zu Ende lesen und dann beruhigt schlafen gehen. Es gab einige Stellen, wo ich auch schmunzeln musste & das passierte mir in der letzten Zeit nur bei wenigen Büchern. Es gab da zwei Situationen, die mir wohl noch lange in Erinnerung bleiben werden: Kati hat Ihre Hand in Felix' Postkasten und das Zusammentreffen von Felix und  Mathias auf der Feier von einem Freund, das war wirklich toll geschrieben :-)
Ich fand die Geschichte anfangs wirklich gut und interessant; zur Mitte hin passierte mir persönlich irgendwie etwas zu wenig, aber gegen Ende hin wurde es für ich wieder besser und es kam zu einem schönen Ende! Welches Ende kommt, will ich hier gar nicht verraten, denn das sollt ihr selber lesen :-)
Meine Bewertung: 
Von mir gibt's vier Sterne, da es sehr schön geschrieben ist & es für den Sommer gerade richtig ist.

Dienstag, 24. Juli 2012

Kleine Schwäne - Eva Maaser

Kleine Schwäne – Eva Maaser

 
 
Dieses Buch lag nun schon viele Jahre auf meinem SUB, aber es schien nie der richtige Zeitpunkt zu sein, um genau dieses Buch zu lesen. Nun habe ich ja schon bei der Challenge 12 Bücher in 12 Monaten mitgemacht und es auf die entsprechende Leseliste gesetzt.
 
Kurz zum Inhalt:
Seit der Geigenstunde ist eine Zwölfjährige verschwunden. Zunächst laufen nur Routineermittlungen an, denn ihre Mutter hatte zwei Wochen zuvor schon einmal voreilig eine Vermißtenmeldung gemacht. Drei Tage später aber wird die Leiche des Mädchens an einem See bei Steinfurt entdeckt, seltsam drapiert und fast romantisch anzusehen in einem schwanenweißen Kleid. Ehe Lilli Gärtner, die Ermittlerin, eine konkrete Spur verfolgen kann, gräbt Kollege Patrick Knolle einen unaufgeklärten Fall aus, der erschreckende Parallelen aufweist. Und dann wird ein weiteres totes Kind unter ähnlichen Umständen gefunden. Jetzt ist es sicher: Ein Serienmörder muß am Werk sein. Plötzlich nimmt Lilli ihre gesamte Umgebung mit anderen Augen wahr, sogar ihr Mann und ihre beiden Töchter scheinen sich verändert zu haben.Wie der Fund des "Puppenkindes" und der malerisch gefrorenen Tangotänzerin ist auch der dritte Fall des Ermittlerteams um Kommissar Rohleff außergewöhnlich.
 
Mein Eindruck:
Das Buch lässt sich relativ schnell lesen, aber es plätscherte irgendwie nur so dahin, es kam bei mir nie Spannung auf. Und wäre das Buch nicht so dünn gewesen, hätte ich es mit Sicherheit abgebrochen. Der Schreibstil gefiel mir auch nicht besonders, es gab gerade anfangs viele Beisätze, die es mir zusätzlich erschwerten ins Buch reinzufinden. Gegen Ende wurde das dann besser. Mir fehlte auch, dass die Charaktere beschrieben wurden; zu den Kommissaren konnte ich keinerlei Beziehung aufbauen. Deren Namen verwirrten mich. Bei den anderen handelnden Personen gelang mir das besser. Meiner Meinung nach kein Buch, das man lesen muss. Aber ich vergebe trotzdem zwei von fünf Sternen.