Mittwoch, 29. April 2015

Rezension: Audrey Niffenegger - Die Frau des Zeitreisenden







Inhalt:
»Die Frau des Zeitreisenden« ist der literarische Überraschungserfolg aus den USA. Selten wurde so aufwühlend, so anders und neu über die Liebe geschrieben. Clare ist Kunststudentin und eine Botticelli-Schönheit, Henry ein verwegener und lebenshungriger Bibliothekar. Clare fällt aus allen Himmeln, jedes Mal aufs Neue, wenn Henry vor ihr steht. Denn Henry ist ein Zeitreisender, ohne jede Ankündigung verstellt sich seine innere Uhr. Plötzlich und unerwartet stürzt er los, nie ist sicher, aus welcher Zeit er kommt und in welcher Zeit er bei Clare landet, aber immer ist sicher, dass er wieder bei ihr landet. Als sie sich das erste Mal begegnen, ist Clare sechs und Henry 36, aber in Wahrheit ist Henry nur acht Jahre älter als sie und schon lange mit ihr verheiratet. Absurdes wird zur Normalität. Seine Zeitreisen sind das brennende Geheimnis, das Henry und Clare mit jeder Trennung noch inniger vereint. Audrey Niffenegger ist es gelungen, über die Schönheit der Dauer und das Staunen der Sehnsucht zu schreiben, von der Liebe wie zum ersten Mal zu erzählen. Meisterhaft verknüpft Niffenegger die originelle Idee der Zeitreise mit der einzigartigen, tief bewegenden Liebesgeschichte. Genial inszeniert, mitreißend erzählt.


Meine Meinung:
Nun hab ich das Buch ja vor kurzem zu Ende gelesen und ich bin wirklich froh drüber!
Die Geschichte selbst ist wirklich nett, Clare lernt Henry als Kind bei seinen Zeitreisen kennen und verliebt sich in ihn. Viele Jahre später treffen sie sich in der Gegenwart (alle beide zur selben Zeit am selben Ort) und beginnen ein gemeinsames Leben. Es wird viel erzählt, was sie so erleben, wo Henry hinreist und so weiter. Es zieht sich etwas und meiner Meinung plätschert es auch ein wenig dahin. Erst im letzten Dritten fand ich es besser und dann kam ich auch besser rein ins Buch.

Der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen, es lies sich sehr schön und eigentlich auch flüssig lesen. Die Zeitsprünge waren nicht verwirrend, da immer angeführt wurde, wann es spielt und aus wessen Sicht (Henry oder Clare) gerade geschrieben wurde. Das hat wirklich gut gepasst. Die Schreibweise war recht "weich" und stimmig, ich weiß nicht, wie ich es anders ausdrücken soll.

Ich fand es nicht schlecht, aber auch nicht so, dass man es unbedingt gelesen haben muss.